Japan: Erdbeben & Tsunami

Am 11. März 2011 wurde Japan vom schlimmsten Erdbeben in der Geschichte des Landes getroffen. Das Epizentrum lag etwa 72 Kilometer von der Küste entfernt, östlich von der Provinz Tohoku und maß 9.0 auf der Richter Skala.

Das Erdbeben verursachte einen riesigen Tsunami, dessen Wellen innerhalb von Minuten nach dem Beben große Landstriche an der japanischen Küste überfluteten und eine Spur der Verwüstung zurück ließen. In einigen Fällen reichten die Wellen bis zu 10 Kilometer in das Landesinnere hinein.

Mehr als 10.000 Personen sind bei dieser Tragödie ums Leben gekommen und mehrere Tausend werden noch immer vermisst. Die Verwüstung, welche durch das Erdbeben und den Tsunami hervorgerufen wurde, ist gravierend und schwerwiegend. Sie beinhaltet auch die Zerstörung oder Überschwemmung von Gebäuden, strukturelle Schäden an Straßen und Autobahnen, Feuerschäden und hinterließ Millionen von Haushalte ohne Strom und/oder Wasser. Das Kühlsystem im Atomkraftwerk Fukushima fiel als Resultat der Katastrophe aus und 18 Tage nach dem Erdbeben ist die Situation noch immer kritisch, da sich möglicherweise einer der Reaktoren in der Kernschmelze befindet.

Entsprechend der Informationen der japanischen Regierung könnten sich die Kosten, welche das Erdbeben und der Tsunami verursacht haben, auf bis zu 309 Milliarden Dollar belaufen.

Aktualisiert März 2011

Die Wellen reichten bis zu 10 Kilometer ins Landesinnere hinein ©Takeshi Komino / ACT