Chalupka: Kürzungen im EZA-Bereich treffen die Ärmsten der Armen
10.03.2010
„Falls Österreich die finanziellen Mittel für Entwicklungshilfe
tatsächlich kürzen wird, wie das Michael Spindelegger angekündigt hat,
dann ist die Situation allerdings tragisch. Aber nicht für den
Außenminister, sondern für jene Menschen, deren Leben von der
Solidarität und Hilfe anderer abhängt. Damit würde Österreich einen
internationalen Beweis erbringen, dass Menschen in Armut – und zwar
weltweit – für diese Wirtschaftskrise zahlen müssen“, argumentiert
Diakonie-Direktor Michael Chalupka die gestrigen Budgetverhandlungen.
So sollen die ausgabenseitigen Einsparungen im Außenministerium nicht nur die Vertretungen im Ausland sondern auch die internationale Hilfe betreffen. Die Ausgaben des österreichischen Staates für Entwicklungszusammenarbeit liegen seit Jahrzehnten weit unter den Zielvorgaben der UNO von 0,7 % des Bruttoinlandsproduktes für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben.
„Mit weiteren Einsparungen in diesem Bereich entfernen wir uns noch weiter von diesem Ziel und der Erreichung der Millenniumsziele zur Bekämpfung der Armut weltweit“, so Chalupka abschließend.
So sollen die ausgabenseitigen Einsparungen im Außenministerium nicht nur die Vertretungen im Ausland sondern auch die internationale Hilfe betreffen. Die Ausgaben des österreichischen Staates für Entwicklungszusammenarbeit liegen seit Jahrzehnten weit unter den Zielvorgaben der UNO von 0,7 % des Bruttoinlandsproduktes für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben.
„Mit weiteren Einsparungen in diesem Bereich entfernen wir uns noch weiter von diesem Ziel und der Erreichung der Millenniumsziele zur Bekämpfung der Armut weltweit“, so Chalupka abschließend.
